• Kanu-Laiz mit dem Seekajak am Gardasee

Touring und Seekajak

Jeden Mittwoch treffen sich die Paddler von Kanu-Laiz  zum Training um 17:30 Uhr an der Donau, der Lauchert oder am Bodensee. An den Wochenenden stehen unterschiedliche Angebote auf dem Programm. Oft unternehmen wir auch längere Touren mit Gepäck im Seekajak oder auch Kanadier um Flüsse, Seen und Meere zu erkunden.

An Pfingsten und in den Sommerferien gehen wir auf einwöchige Gepäckfahrt. Wanderflüsse in Deutschland und den Nachbarländern oder auch das Mittelmeer sind unsere bevorzugten Reviere. An den Wochenenden paddeln wir die schönen Gewässer in näherer Umgebung. Oft sind wir am Bodensee bei den Kameraden des Bodensee-Kanu-Rings um gemeinsame Touren zu unternehmen.

Aktuelles

Gemeinschaftsfahrt auf Lauchert und Donau vom 20.07.- 21.07.

Auch in diesem Jahr wurde die Verbandsfahrt der Kanuabteilung in der Termindatenbank des DKV  ausgeschrieben.
65 Kanuten trafen sich am Samstag früh am Einstieg in Veringendorf.
Obwohl einige Paddler des TSV Laiz am Mittwoch bis spät in die Nacht den Bach mit zum Teil schwerem Gerät fahrbar gemacht haben, gab es eine Überraschung; der Biber von  Jungau hat zwischen Donnerstag und Samstag einfach eine mächtige Weide quer über den ganze Bach gefällt.
Nach der Ankunft ein kühles Bad im Bach, Kuchen & Kaffee – danach 3erlei Leberkäs mit verschiedenen Salaten und Diskussionen bis nach …......Am Sonntag die Donau von Binzwangen bis Zwiefaltendorf.......ein tolles, entspanntes Wochenende. Danke dem Organisationsteam für die gelungene Veranstaltung.

 

Text/Bilder: Peter Ratz

Sternfahrt in Friedrichshafen

4 Kanuten von Kanu Laiz fahren am Freitagabend nach Friedrichshafen um bei der Sternfahrt des Bodenseekanuringes teilzunehmen.
Samstag früh um 9 Uhr setzen wir bei Windstille in Friedrichshafen ein, um den Kanuten aus Konstanz, Kreuzlingen und Überlingen entgegen zu paddeln.
Gegen 11:30 Uhr treffen wir uns an der Haltnau um gemeinsam Mittagsrast zu machen.
Nach der Mittagspause hat der Wind deutlich zugelegt, aber wir erreichen Fischbach pünktlich und werden mit herrlichem Kuchenbuffet empfangen.
Bis Friedrichshafen ist es nicht mehr weit, und kurz bevor der Sturm richtig loslegt landen wir am Steg vom VfB an.

 

Da mir meist die Zeit fehlt viel zu schreiben, verlinke ich noch den Bericht von Wolfgang

 

Text/Bilder: Lucia

Azzurro heißt blau – unsere Reise rund um Elba!

Wir, von Kanu-Laiz, zogen los, um das Blau rund um Elba zu erkunden. Und wir wurden fürstlich belohnt! Das blau des Meeres und des Himmels blieb uns die sechs Tage dauernde Reise treu. Wir starteten mit einer Überfahrt per Fähre, einen Katzensprung mit dem Auto und schon waren wir in Lacona. Kaum da, mussten wir unser Equipment ins Wasser lassen und testen, ob die Kajaks überhaupt noch schwimmen.

Am nächsten morgen ging es los. Die Kajaks wurden mit dem nötigsten für die nächsten sechs Tage beladen und wir stachen in See.

Wir wurden von herrlichen Felsformationen in den unglaublichsten Farbgebungen auf unserer Reise über das hell- und dunkelblaue Meer begleitet. Die Farben reichten von reinem weiß über gelb und oker zu grün, sogar bis rot und „endeten“ in tiefem schwarz.

Hinter jeder Landzunge oder jedem Cap erwartete uns ein neuer atemberaubender Anblick.

Natürlich ließen wir es uns auch an Land bei leckerem Essen und trinken gut gehen. Teilweise wurden wir von unserem Kochteam bekocht, teilweise wurde gegrillt oder in einem Restaurant die Leckereien von Elba ausprobiert.

Trotz so mancher nicht ganz so positiven Wettervorhersage hatten wir durchgehend gutes Wetter bei nicht zu starken Winden.

Ein alles in allem gelungenes Umrunden von Elba, gesprickt mit Schwimm- und Schnorcheleinlagen und einer Wanderung auf den Monte Capanne!

Text Ute


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Anreise und einpaddeln / 10km

Mit 3 Autos , 7 Booten und einer Biertischgarnitur treffen die Laizer Kanuten um 6:30 Uhr in Piombino ein, um mit der Fähre zur Insel Elba zu queren.
Wir lassen es langsam angehen und verbringen einen Ruhetag in Lacona bei dem Campingplatz "Stella Mare".  Natürlich paddeln wir auch noch wenige Kilometer in der Bucht von Lacona. Badu, unser Koch zu Lande, verköstigt uns am Abend mit leckeren Spaghetti und gutem Wein.

Freitag 31.05. / 25 km
Gegen 10:30 Uhr sind wir endlich auf dem Wasser.
Am ersten Tag einer Gepäckfahrt dauert es bei den Kameraden immer etwas länger bis die ganzen Gepäckstücke ihren Platz im Kajak gefunden haben. Meine Reden, minimalistisch zu reisen, werden wie immer ignoriert ;-)
...Warten hat bei bei mir schon Tradition ...
Bei Sonnenschein und wenig Wind starten wir die Umrundung gegen den Uhrzeigersinn am Golfo Stella und machen Mittagsrast am Südlichen Cap von Elba beim Remaiolo Strand.
Unser Biwakplatz ist die wunderschöne Bucht "buzzancone o cera" an der Ostküste. Bevor wir dort jedoch unser Zeltlager aufschlagen, paddeln wir zu dem öffentlichen Strand "Calanova", da Badu uns dort mit leckerem Gulasch erwartet.
Es dämmert bereits, als wir zu unserem Biwakplatz zurückpaddeln und bei Lagerfeuer und Gesang den Tag ausklingen lassen.

Samstag 01.06. / 17 km
Heute schaffen wir es, um 9:00 Uhr  auf dem Wasser zu sein und bereits 1 Stunde später sind wir in Porto Azzurro um Kaffeepause zu machen.
Die Pause wird verlängert bis zur Mittagszeit, da Markt ist ;-) 
Die Tagesetappe ist nicht lang, da es an der Ostküste für uns wenig interessante Übernachtungsplätze gibt.
Der Platz soll zum biwakieren geeignet, aber auch mit Auto zugänglich sein, da Badu uns am Abend bekochen will.
Wir entscheiden uns für Topinetti Beach und fragen die Besitzerin der kleinen Bar, ob wir das Zeltlager am Strand aufschlagen dürfen.

Sonntag 02.06. / 27km
Badu hat Geburtstag und soll heute nicht kochen.
Die Idee in Portoferraio gemeinsam Essen zu gehen bringt meine Planung etwas durcheinander, da die heutige Tagesetappe nun um einiges länger wird.
Der Wind aus Nord hat zugelegt und beschert uns schöne Wellen.
Gemeinsam entscheiden wir, für diese Nacht einen Campingplatz anzusteuern...wir wollen duschen und Wäsche waschen... 
Acquaviva, 5 km hinter Portoferraio bietet sich an.
Gefühlt sind das die längsten 5 km die ich je gepaddelt bin, zumal ich sehe, dass einige Laizer konditionsmäßig an ihre Grenzen kommen.
Die Nerven liegen am Ende der Etappe, aufgrund der etwas anspruchsvolleren Bedingungen am späten Nachmittag blank,- um Diskussionen komm ich nicht herum ;-) 
Das leckere Essen und das Geburtstagsfest im Restaurant in Portoferraio lässt jedoch alles schnell vergessen.
Für mich persönlich war das die schönste Etappe der  Elba-Umrundung.

Montag 03.06. / 21 km
Heute können wir es gemütlich angehen lassen.
12 Uhr Abfahrt ist angesagt.
Der Wind hat nachgelassen und die Tagesetappe bis Sant Andrea ist nicht sehr lang....
Lang müssen wir jedoch warten bis die Badegäste die Bucht "Spiaggia Cotoncello" verlassen , bevor wir dort unser Lager aufschlagen können.
Eine Bar verkürzt die Wartezeit... ;-)
Mein Vorschlag, diese Nacht auf dem öffentlichen Strand ohne die Zelte zu nächtigen, kommt nicht bei allen Kameraden gut an.
Schlussendlich sitzen meine Argumente und wir schlafen alle unterm Sternenhimmel.
Die Anreise für unseren Koch Badu ist nun zu weit, und wir grillen mit unseren Minigrills das in der Mittagspause in Marciana Marina gekaufte Fleisch und Gemüse.

Dienstag 04.06. / 28km
Die berüchtigte Westküste steht an....
Geplant ist,  die 15 km bis zum Biwakplatz "Le Tombe" zu paddeln. Das perfekte Wetter und Windstille bringt uns jedoch deutlich weiter.
....
Früh sind unsere Boote bepackt, lange bevor die ersten Badegäste eintrudeln.
In Pomonte sind wir kurz nach 11 und suchen ein Restaurant.
Eine Flasche Wein und gutes Essen ist unser Ansinnen,- es bleibt jedoch nicht bei der einen Flasche, da wir bis 15:00 Uhr dort sitzen ;-)
Peter hat sich inzwischen verabschiedet, da ihm 15 km Tagesetappe zu wenig ambitioniert erscheinen und die vielen langen Pausen ihm nicht gefallen...
Sein Ziel ist es, direkt zu unserem Startcampingplatz nach Lacona zu paddeln.
Der Windfinder prognostiziert für den kommenden Tag Südwind  mit 5 bis 6 bft und bis zu 1 m hohen Wellen.
Wir sind uns deshalb einig die Tagesetappe zu verlängern und am geplanten Biwakplatz "Le Tombe" vorbeizupaddeln.
Nach Marina di Campo an der Südküste finden wir einen schönen  Biwakplatz, den "Spiaggia di Fonza".

Mittwoch 05.06. / 7 km
8 Km liegen noch vor uns, - eigentlich hätten die wir die locker noch am Vortag mit Peter geschafft ;-)
Nichtsdestotrotz hab ich den letzten Abend in der Bucht gemeinsam mit meinen Kameraden genossen.
Nach Schwimmen und Schnorcheln bei glasklarem Wasser starten wir kurz vor 11:00 Uhr.
Unseren Startplatz "camping Stella Mare" erreichen wir um die Mittagszeit.
Peter, Manne und ich fahren mit dem Auto nach Portoferraio um die größte Stadt der Insel Elba zu besichtigen.

Donnerstag 06.06.
Ein Teil der Laizer Paddler besteigt den Monte Capanne, den höchsten Berg der Insel Elba.
Die Rückfahrt in den Körben der Gondel ist ein besonderes Erlebnis.

Bilder: Alex

Freitag 07.06.
Manfred, Peter und ich fahren Richtung Venedig zur Insel Campalto um noch beim Girovagando und der Vogalonga dabei zu sein.
Es ist das letzte Mal, dass Isa Winter-Brant diese tolle Ausfahrt organisiert und wir drei möchten unsere Isa, Vizepräsidentin Freizeitsport des DKV, gerne nochmal sehen.
Bis Montag bleiben wir auf Isola Campalto und haben ein straffes Programm.
Zeit und einen Platz für ein Nickerchen finden wir jedoch immer und überall :-)

Texte / Bilder: Lucia

Die Amalfiküste und Capri

Anreise und Besichtigung von Rom

Peter aus Fulda, Ralf aus Marbach und ich treffen uns am Donnerstag um 18.00 Uhr in Memmingen um gemeinsam den Weg Richtung Süditalien anzutreten.

Gegen 4 Uhr morgens erreichen wir Campeggio Flaminio in Rom, parken dort unser Auto und fahren mit einem Taxi in das Herz der Stadt um den Sonnenaufgang hinter einer grandiosen Kulisse zu fotografieren.

Die Taxifahrt hat es in sich...mit 100 km/h rasen die italienischen Fahrer durch die engen Gassen der Großstadt ;-)

Auf dem Weg nach Rom hat Ralf den Gepäcklukendeckel seines Lettmann Biskaya verloren. In einem Haushaltswarengeschäft besorgt er eine Wachstischdecke und einen Gummi und näht sich einen adäquaten Ersatz, während Peter und ich den Tag mit Besichtigungen in Rom verbringen.

 

Samstag 20.04.

Früh am Morgen verlassen wir den Bungalow auf unserem Campingplatz um die restlichen 300 km Richtung Salerno zu fahren.

In Vietri sul Mare bepacken wir an einem Strand unsere Seekajaks und bringen das Auto in ein Parkhaus nach Salerno.

Gegen 15 Uhr setzen wir in das Tyrrhenische Meer bei Sonne und wenig Wind ein.

Knapp 10 km weiter erreichen wir unseren ersten Biwakplatz, Spiaggia Cavallo Morto, und grillen den in Salerno gekauften Fisch.

Sonntag 21.04.

Nach einem ausgiebigem Früstück verlassen wir gegen 8:00 Uhr morgens unsere wunderschöne Bucht.

Heute müssen wir 35 km bis zu einem Campingplatz paddeln, da anderntags Sturm angesagt ist und biwakieren auf schmalen Stränden keine Option ist.

Es ist kalt und aufkommender Wind mit 4 bft am Nachmittag macht die lange Tagestour entlang einer Steilküste ohne Anlandemöglichkeit sehr anstrengend. Wir sind froh gegen 17 Uhr am Campingplatz in Marina del Cantone bei schon starker Brandung anlanden zu können.

Montag und Dienstag 22/23.04

Wir legen Zwangspause wegen Sturm und knapp 3m hohen Wellen ein.

Nichtsdestotrotz verbringen wir 2 wunderschöne Tage mit Wanderungen und Einkehr in urigen Gaststätten an dieser grandiosen Küste.

Mittwoch 24.04.

Das Wetter hat sich beruhigt und wir können die 10 km Querung nach Capri antreten.

Vorbei an den beeindruckenden Faraglioni Felsen erreichen wir Marina Piccola um Mittagsrast zu machen. Bei der Brandung gestaltet sich das Anlanden schwierig....Peter geht unfreiwillig baden ;-)

Nach einem kurzen Schläfchen starten wir die Insel zu umrunden. Auch hier gibt es entlang der Küste keine Anlandemöglichkeiten und wir sind sehr froh kurz vor Einbruch der Dunkelheit dann doch noch bei Marina Grande einen Strand zum biwakieren zu finden.

Donnerstag 25.04.

Noch vor Sonnenaufgang beladen wir die Boote um die Bucht vor dem ersten Touristenansturm zu verlassen. Biwakieren ist auf Capri verboten !

Nach einem Frühstück in Marina Grande queren wir zum Festland und paddeln entlang der Küste des Golfes von Neapel. Mittagspause wird in einem sehr netten und günstigen Restaurant in dem schönen Städtchen Sorrent direkt am Strand gemacht.

Die letzten 10 km unserer Gepäckfahrt vergehen wie im Fluge und am späten Nachmittag erreichen wir unser Ziel, den Campingplatz Sant' Antonio in Seiano.

Rückreise

Am Freitag fahren wir mit der Bahn nach Pompeji, um die Ruinen einer der bedeutendsten Stätten des Römischen Reiches zu besichtigen.

Von Pompeji bis Salerno fährt der Zug in weniger als einer Stunde und so sind wir am späten Nachmittag beim günstig gelegenen Easyparking Salerno um das Auto rückzuholen. Das Ein-und Ausparken erinnert irgendwie an das Tetris Spiel.....

Samstag wollen wir eigentlich Deutschland erreichen, aber eine Panne in der Mittagszeit -kurz nach Rom- verhindert die termingerechte Anreise. Der ACI bringt uns mit dem Abschleppwagen in das beste Hotel des Vorortes von Rom. Am Montag wird das Auto vom Hof des Abschleppdienstes in eine Werkstatt geschleppt. Peters entsetzter Kommentar zu der Werkstatt : "Das erinnert an die Wüste oder an den Film: Spiel mir das Lied vom Tod...aber alles andere wäre ja langweilig..."

Dienstagabend bekommen wir endlich den Anruf, dass die kaputte Wasserpumpe ausgetauscht ist und wir mit eigenem Fahrzeug die Heimreise antreten können.

Unsere geschenkten Urlaubstage haben wir mit Besichtigungen in Rom gefüllt :-)

Text: Lucia

Bilder: Lucia/Peter

Anpaddeln am 31.03.2019

Beim diesjährigen Anpaddeln von Hausen im Tal bis Laiz paddelten die Laizer Kanuten mit Gästen aus Österreich bei herrlichem Frühlingswetter und einem schönen Pegel von 120 cm.

Die insgesamt 18 Teilnehmer in 14 Booten hatten einen angenehmen Tag in netter Gemeinschaft auf der Oberen Donau.

Die Mittagspause wurde, wie schon im letzten Jahr, erst 5 km vor unserem Ausstieg in der Mühle Dietfurt gemacht, so konnte jeder für sich entscheiden auf der Wiese zu vespern oder in der Gaststätte ein Essen zu sich zu nehmen.

Gegen 16:00 Uhr erreichten wir unseren Ausstieg in Laiz,-das Rückholen der Autos verzögerte sich wegen einem Unfall bei Gutenstein allerdings erheblich …

 

Text/Bilder:Lucia

Von Stein am Rhein bis Schaffhausen

Bei herrlichem Wetter trafen sich am 24.3.2019, zahlreiche Kanuten des BKR zum paddeln auf dem Hochrhein . Pünktlich um 10.30 Uhr setzten sich die Paddler in Bewegung. Gestartet wurde in Stein am Rhein, Ziel war der Kanuclub Schaffhausen. Zwischendurch wurden wir wieder bestens verköstigt und konnten uns bei Kaffee und Kuchen stärken. Auch die Laizer waren sich einig, dass dies ein gelungener Paddelauftakt war .

 

Text/Bilder: Annette