Osterfahrt KVBW

Die diesjährige Osterfahrt führte ungefähr 100 Paddler vom Kanuverband Baden-Württemberg nach Frankreich an die Loire und den Allier.

Holger, Noah und ich mieteten einen Bungalow auf dem Campingplatz in Nevers,-  Reinhard startete ab Roanne mit Gepäck im Boot und gesellte sich erst Ostermontag zur Gruppe .

http://www.kanu-bw.de/sport/10-freizeit/430-kvbw-osterfahrt-nach-nevers-f.html

Text und Bilder: Lucia

Anpaddeln am 02. April 2017

13 Kanuten in 9 Booten befuhren am Sonntag die Donau von Hausen im Tal bis Laiz.
8 Laizer  beschlossen je zu zweit in Kanadiern zu paddeln. Außer Reinhard und Jutta paddelten wir anfangs stilecht mit Stechpaddeln, welche jedoch nach und nach gegen die gewohnten Doppelpaddel ausgetauscht wurden.
Der Donaupegel Beuron war seit längerem stetig auf jetzt 75cm gesunken,- wir hatten in der Vorwoche schon befürchtet, er würde unter die Mindestmarke fallen. Gleich nach dem Start und dann wieder ab der Neumühle hatten wir viele Stellen, wo Steine knapp unter der Oberfläche unsere Boote gefährdeten, und oft reichte unsere Aufmerksamkeit nicht aus, ein „schmerzhaftes“ Schrammen zu vermeiden.

Am Gutensteiner Schrägwehr waren die Kanadier nur als Einsitzer und mit kräftigem Anlauf über die Wehrkante zu bekommen, sonst hätte der Schiffsführer aussteigen müssen.  Eine Vesperpause gab es diesmal wieder in der Dietfurter Mühle.
Im Ganzen war es eine sehr schöne Tour bei gutem Wetter und mit einer tollen Gruppe !
Text: Lucia, Reinhard

Hochrhein 26.03.2017

Am Sonntag veranstaltete der Kanu Club Schaffhausen wieder die traditionelle Rheinfahrt von Stein am Rhein bis Schaffhausen. Wie gewohnt war alles perfekt organisiert und die über 130 Kanuten , darunter 8 Laizer, erfreuten sich am geselligen Beisammensein unter Freunden, der köstlichen Suppe, dem Kuchenbuffet und dem herrlichen Wetter.

Text und Bilder: Lucia

Große Lauter im März

Eine ungewöhnliche Tour auf der Großen Lauter.
Am Sonntag vor der Vollsperrung der Großen Lauter trafen Annette, Markus, Andreas, Reinhard, Marikka, Berni, Neumitglied Frank und ich gegen 11:00 Uhr morgens in Buttenhausen ein. Uli aus HdH, ein lieber Gast,  begleitete uns wie so oft die letzte Zeit.
Wie auch schon die letzten Jahre,  trafen wir am Einstieg Kanuten vom KCM und aus Ulm.
Wir von Kanu-Laiz waren zuerst auf dem Bach und die Kameraden paddelten an mir vorbei, während ich noch auf Andreas wartete.
Ich sah einen unsicheren Paddler an mir vorbeitreiben , welcher sein Wildwasserboot nicht richtig im Griff hatte. Meine Frage, ob er Anfänger sei, wurde bejaht.  Da seine Paddelkameraden noch nicht eingebootet hatten, bat ich Markus, als einziger mit Cowtail ausgestattet, ein Auge auf ihn zu werfen.
Während ich immer noch auf Andreas wartete, wurde ich auf  weitere drei Paddler aufmerksam, welche mit der Wendigkeit der Boote etwas zu kämpfen hatten. Markus, Andreas und ich beschlossen, bei der Gruppe der Anfänger zu bleiben und dem Fahrtenleiter Frank vom KCM gegebenenfalls behilflich zu sein.
Die erste Kenterung ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Wir waren ungefähr 3 min auf dem Bach, als ein Kanute schon quer auf ein Hindernis zutrieb und baden ging.
Mein Vorschlag, die Tour doch besser hier zu beenden, wurde vehement und voller Tatendrang abgelehnt…..

Markus konnte bei den nun folgenden 9 oder 10 Kenterungen  – über deren Anzahl waren sich die Laizer und Marbacher nicht ganz einig – das Retten und Bergen von Booten auf leichtfließendem Gewässer üben, was ihm sichtlich Freude bereitete und was er auch wirklich sehr souverän mit Liedern und Scherzen auf den Lippen erledigte.
Die Paddelzeit für die 14 km war durch die Zwischenfälle außerordentlich lang, und die Kanu-Laiz Gruppe unter der Führung von Annette war Stunden vor uns an der Aussetzstelle in Indelhausen.
Ich denke, die „Schwimmer“ haben in diesen Stunden doch einiges gelernt, und ihr Mut und die Freude an der Tour war bis zum Schluß ungebrochen.
Eine Dankesmail, bei welcher  Markus besonders erwähnt wurde,  kam hier auch bereits an :
“ Liebe Lucia, unsere Boote sind wieder geputzt,  die Moral aufgerichtet und das Mitleid der Marbacher Paddelfreunde überstanden. Vielen, vielen Dank euch nochmals auch im Namen der anderen „Mitschwimmer“, dass ihr uns euren Paddelspaß geopfert habt. 

Besondere Grüße an meinen personal coach Markus .“

Text und Bilder: Lucia